Wichtige Gäste im Brukenthal-Museum


Eine hochrangige Delegation besucht das Brukenthalmuseum. Bild: Dani Farcasiu

Das Brukenthal-Museum in Hermannstadt erhielt den Besuch einer hochrangigen deutschen Delegation, bestehend aus Dr. Bernd Fabritius, dem Beauftragten der deutschen Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Stephan Mayer, Präsident des Bundes der Vertriebenen und Mitglied des Deutschen Bundestages, Dr. Gerald Volkmer, stellvertretender Direktor des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), einem Bundesinstitut für Forschung und wissenschaftliche Beratung im Bereich der Kultur und Geschichte der Deutschen in Osteuropa, Karoline Gil, Leiterin der Abteilung Integration und Medien beim ifa (Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart), sowie Thomas Șindilariu, Unterstaatssekretär im Departement für interethnische Beziehungen.

Wie das Museum mitteilt, bot dieser Besuch eine gute Gelegenheit für einen Dialog über das deutsche bzw. sächsische Kulturerbe in Rumänien, über die Rolle des Nationalmuseums Brukenthal bei der Bewahrung und Vermittlung dieses Erbes sowie über Möglichkeiten zur Entwicklung gemeinsamer Forschungs- und Kulturprojekte. Dabei wurde berücksichtigt, dass das sächsische Kulturerbe vor allem in Deutschland und Rumänien von spezialisierten Institutionen gepflegt wird.

Für das Nationalmuseum Brukenthal sind solche Begegnungen nicht nur aufgrund ihrer diplomatischen und institutionellen Bedeutung wichtig, sondern vor allem wegen der Möglichkeit, den Austausch auch in Projekte umzusetzen – in Form von Forschungsarbeiten, Ausstellungen, Fachkräfteaustausch und internationaler Zusammenarbeit.