Internationales Adventsingen und Burzenbläser-Jubiläum in Petersberg


Adventsingen mit den Burzenbläsern in Petersberg am 7. Dezember.

Am 7. Dezember 2025 um 17 Uhr  lädt die evangelischen Kirche A.B. in Petersberg und das Demokratische Forum der Deutschen im Kreis Kronstadt zu einem Adventsingen in die Kirche herzlich ein.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Diese sollen den Burzenbläsern weiterhin genussreiches und freudiges Musizieren bescheren, was dann in weiteren Veranstaltungen sich für das Publikum wieder musikalisch lohnend niederschlägt.

Dabei tun die Burzenbläser auch bei diesem Adventsingen das, was sie sonst gerne tun: zum Singen und zum genießenden Zuhören anleiten, diesmal nicht nur mit ein paar Swing-Varianten von Weihnachtsliedern, sondern auch mit singbaren Melodien von Weihnachtsstücken aus aller Welt.

Einige sind bereits mit deutschem Text bekannt, doch soll das Publikum in der Originalsprache singen. Das geht auf Französisch, Polnisch, Schwedisch, Koreanisch, Englisch, Rumänisch, Ungarisch und Deutsch. Im Anschluss an die Veranstaltung in der großen, renovierten evangelischen Kirche in Petersberg erwartet alle Beteiligten ein heißer alkoholfreier Punsch und frisches Salzgebäck im Kirchhof.

Hervorgegangen sind die Burzenbläser aus dem Trio Pastores mit Pfr. Andreas Hartig (Zeiden), Pfr. István Barcsa (Bácsfalu) und Pfr. Peter Klein (Petersberg). Durch Zuwachs von Andreas Philippi (Kronstadt) und Klaus Dieter Untch (Zeiden) kamen sie im Advent 2015 zum ersten Mal auf einer Bühne zusammen und brachten Weihnachtslieder zu Gehör. Später kamen noch Michael Schöll (Kiewern) und Matthias Roos (Kronstadt) hinzu, zwei von den Gründungsmitgliedern verließen die Region.

Das Repertoire wurde mithilfe des neuen musikalischen Leiters, Klaus Dieter Untch, um Volkslieder und Schlager, aber auch um moderne Kompositionen erweitert. „Blasmusik“ im traditionellen Sinn ist es niemals gewesen, die überlassen sie auch gerne den Blaskapellen. Ihnen geht es um etwas anderes: Sie wollen kleine Musikperlen in die Gesellschaft und in die sächsische Gemeinschaft einstreuen, zum Mitsingen einladen, zum nachdenklichen und/oder freudigen Zuhören von kurzen Stücken, bei denen sie selbst große Freude am Musizieren haben.

Geld zu verdienen ist dabei nicht der ausschlaggebende Faktor, auch wenn Geld immer wieder mal gebraucht wird, und sei es nur, um die wöchentliche Probe  mit Keksen, Schokolade und Saft etwas angenehmer zu gestalten. Auch die eine oder andere Ausfahrt will getätigt sein. Und manchmal ist sogar die Anreise zu den wöchentlichen Proben mit mehreren Stunden Autofahrt verbunden. Es geht um die Freude am Zusammensein, am gegenseitigen Austausch, am Musizieren und an den gemeinsamen Unternehmungen.

Es sind Musiker unserer kleinen deutsch sprechenden Gemeinschaft, und die meisten gehen im normalen Leben einem bürgerlichen Beruf nach. Sie treffen sich in ihrer Freizeit Montag für Montag abends, um zu musizieren. Ob sie dabei zwei volle Stunden nur am Üben sind, oder es drei Stunden werden, in denen mehr gesprochen wird, ist dabei gar nicht so wichtig. Das musikalische Resultat lässt sich auf jeden Fall vorspielen.

Wir wünschen den Bläsern Alles Gute und dem Publikum ebenfalls.

Peter Klein