Kronenfeste im Jahr 2010
Das Kronenfest hat eine uralte Tradition in Siebenbürgen. Schon 1764 erwähnt Martin Felmer diesen „Gebrauch“, der am Johannistag oder zu Peter und Paul in vielen sächsischen Ortschaften gefeiert wurde. Die Wurzeln des Festes um die blumengeschmückte „Krone“, welche eigentlich ein Wagenrad ist, liegen in vorchristlichen Sonnenwendfeiern. Als Erntebittfest blieb es in einigen Dörfern zwischen Kokel und Alt bis in die frühen 1990er Jahre erhalten. Dann verschwand das Fest, die Tradition schien Vergangenheit zu sein. Seit Beginn des neuen Jahrtausends entstand sie hier und da jedoch zu neuem Leben. Und etablierte sich. In einigen Gemeinden, gehört das Kronenfest seit fast einer Dekade wieder zum festen Jahresverlauf.
Bilder: Kerzer Jugendliche vor dem Pfarrhaus (li) und die Tanzgruppe aus Hermannstadt vor der Kerzer Abtei (Fotos: J. Jürgens)
Wie in Kerz: Kerz war der erste Ort, der „seine“ Krone nach jahrelanger Pause wieder aufstellte. Dies war ein Zeichen, das auch andere Gemeinden ermutigte, sich der alten Tradition zu erinnern und die Krone unter veränderten Bedingungen wiederzubeleben. Das jüngste revitalisierte Kronenfest fand zum diesjährigen Peter und Paul in Scholten statt. Wie hat sich dieser Brauch erhalten, und wie wird er heute gefeiert? Zwei Beispiele aus dem Jahr 2010 finden Sie hier.
Orgeleinweihung in Rosenau
Am 20.06.2010 fand in Rosenau/Rasnov bei Kronstadt die Einweihung der
frisch restaurierten Orgel statt. Im Festgottesdienst hielt Dechant Christian Player die Predigt und nahm anschließend zusammen mit Ortspfarrer Kurt Boltres die Weihehandlung vor.
Der Gottesdienst wurde vom Canzonetta-Kinder-und Jugendchor unter
der Leitung von Ingeborg Acker mitgestaltet. Im Anschluss sprach die
Leiterin der Orgelbauschule Honigberg Barbara Dutli und Ferdinand
Stemmer über dieses historische Instrument: Erbaut 1781 durch Johannes
Prause, renoviert bzw. erweitert 1824 durch Johann Thois, 1846 durch
Heinrich Maywald, 1899 durch Karl Einschenk und 2010 durch die
Orgelbauwerkstatt Honigberg.
Die Organisten Hans-Eckart Schlandt, Steffen Markus Schlandt und Paul Cristian boten danach Kostproben auf diesem wertvollen Instrument. Kurator Robert Kloos bedankte sich im Namen der Kirchengemeinde bei allen, die zu dieser Renovierung beigetragen hatten und lud die Gäste zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.
(Landeskirchenkurator Prof. Friedrich Philippi)
Münchner Bauexperten sichern Kirche in Mardisch
Neues Kapitel der Zusammenarbeit
Am 3. Juni begannen in Mardisch/ Moardas dreiwöchige Renovierungsarbeiten an der Kirche, die mit Hilfe von Studenten und Dozenten der Baufachschule München durchgeführt werden. Die HOG Mardisch, die Leitstelle Kirchenburgen und die Baufachschule München zeigen damit ein beispielsetzendes Projekt gelungener Vernetzung und Zusammenarbeit.
Die Arbeiten in Mardisch markieren den Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen hiesigen Institutionen und ausländischen Partnern als zuvor. Bisher war die Leitstelle Kirchenburgen die treibende Kraft hinter solchen Projekten, 21 Kirchen wurden im Rahmen des „Dächerprogramms“ vor dem totalen Verfall bewahrt. Koordinierend und beratend ist die beim Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien angesiedelte Leitstelle auch diesmal beteiligt.
Geballte Handwerkskunst
Doch der wesentliche Motor des jetzigen Projektes waren Gröbmayr und seine Kollegen von der Münchner Fachschule für Bautechnik, unterstützt vom Landeskonsistorium, dem Bezirkskonsistorium Mediasch/Medias und der Heimatortsgemeinschaft (HOG) Mardisch.
Diese Sicherung einer Kirchenburg ist für Steffen Mildner, Berater der Leitstelle, ein besonderes Projekt. „Es ist das erste Mal, dass geballte Handwerkskunst aus Deutschland mitwirkt“ – sonst habe man immer auf lokale Arbeiter zurückgegriffen. Die Lehrer der Münchner Schule sind alle erfahrene Bauexperten, ihre Schüler ausgebildete Handwerker verschiedener Gewerke, die an der Fachschule Zusatzausbildungen bis hin zum Meister absolvieren.
Friedrich Roth von der HOG Mardisch hob in seinem Grußwort zur Eröffnung der Arbeiten die Rolle der Münchner hervor. „Die Fachschule setzt sich durch ihre Arbeit in der Kirche, aber auch als Finanzierer ein.“
Nachdem die Idee im vergangenen Jahr mit der Leitstelle entwickelt worden war, schaffte es die Schule, mehrere Großspenden aufzutreiben. Aus dem Leonardo-da-Vinci-Programm der Europäischen Union fließen 50.000 Euro, damit werden Unterkunft und Verpflegung in der Nachbargemeinde Martinsdorf/Metis finanziert. Jeweils 10.000 Euro steuern die bayerische Staatsregierung und die Münchner Bauinnung bei. Mitgliedsfirmen des Deutschen Wirtschaftsklubs Siebenbürgen haben Baumaterialien gespendet, das Mediascher Konsistorium stellte ein Gerüst bereit. Der Kurator der Landeskirche, Friedrich Philippi, dankte den Organisatoren im Namen der Landeskirche, dass ein Gebäude von der Liste der akut bedrohten Denkmäler gestrichen werden könne.
Bis zum 20. Juni führen die fünf Lehrer und 24 Schüler dringend notwendige Sicherungsarbeiten am Dach über dem Chorraum durch. Obwohl im vergangenen Jahr Reparaturarbeiten erfolgten, müssten die gesamten Dachziegel abgenommen werden, der Dachstuhl sei schadhaft und werde ausgebessert, erklärte Gröbmayr, danach werde das marode Gesims neu aufgemauert, außerdem sollen die Abdeckungen der Strebepfeiler erneuert werden. Alles in allem sind 3500 Arbeitsstunden geplant. Die Münchner denken selbstverständlich nicht nur selbstlos, auch ihre Schüler sollen von dem Projekt profitieren. „Die Grundidee war, den Schülern die Möglichkeit zu geben, theoretisch wie praktisch zu lernen.“ Wenn die Zusammenarbeit gut verläuft, ist eine längere Kooperation zwischen Fachschule und den hiesigen Institutionen vorstellbar. Sicher ist bereits die Rückkehr der Münchner im kommenden Jahr. Ende April, Anfang Mai wollen sie mit einer neuen Gruppe ihr Lager im Kaltbachtal aufschlagen, und so weiter kleine, aber wichtige Impulse geben.
(Holger Wermke, ADZ)

- Kuratorin Erika Pretorian
Gemeindefest und Jubiläen in Ramnicu Valcea
Am Samstag, den 1. Mai 2010 feierte die Evangelische Diasporagemeinde in Ramnicu Valcea ihr Gemeindefest und beging dabei zwei wichtige Jubiläen:
- 150 Jahre Bestehen der Evangelischen Gemeinde in Ramnicu Valcea
- 100 Jahre seit der Einweihung der Evangelischen Kirche in Râmnicu Valcea.
Hier finden Sie die Rede der Kuratorin Erika Pretorian aus Ramnicu Valcea.
Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt
Jahresberichte der Dechanten 2009-2010
Hier finden Sie die Tätigkeits- und Rechenschaftsberichte
- des Kirchenbezirks Mediasch, vorgelegt von Dechant Reinhart Guib in der Bezirkskirchenversammlung am 19. März 2010
- des Kirchenbezirks Hermannstadt, vorgelegt von Dechant Dietrich Galter, vorgelegt in der Bezirkskirchenversammlung am 20. März 2010
- des Kirchenbezirks Mühlbach, vorgelegt von Dechant Dr. Wolfgang Wünsch am 20. März 2010
- des Kirchenbezirks Schäßburg, vorgelegt von Dechant Hans Bruno Fröhlich am 20. März 2010
Abschluss der Sanierungsarbeiten in Dobring mit Gottesdienst gefeiert
In den letzten Wochen fanden Sanierungsarbeiten am Dach der Kirche in Dobring statt, die von Philipp Harfmann von der Leitstelle Kirchenburgen des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien koordiniert, aus Spendenmitteln finanziert und von Sebastian Bethges Firma aus Trappold durchgeführt wurden.
Die daran Beteiligten haben aber auch das verwüstete Kircheninnere soweit gereinigt, dass der Abschluss der Arbeiten am 25. März 2010 , dem Tag der Ankündigung der Geburt des Herrn, mit einem Gottesdienst gefeiert werden konnte. Dechant Dr. Wolfgang Wünsch konnte dazu neben den an den Arbeiten direkt Beteiligten auch Gemeindeglieder aus Petersdorf, Urwegen, Großpold und Hermannstadt begrüßen. Im Anschluss konnten sich die dreissig Gottesdienstbesucher im Hause von Frau Rosina Schmidt bei Kaffee und Kuchen wieder aufwärmen. Landeskirchenkurator Friedrich Philippi benützte diese Gelegenheit sich bei allen Beteiligten im Namen des Landeskonsistoriums zu bedanken.
Weitere Spenden wären willkommen, um die Kirche einbruchsicher abschließen zu können.
Prof. Friedrich Philippi

- Nach 17 Jahren findet in der notdürftig sanierten Kirchenburg in Dobring wieder ein Gottesdienst statt. Dr. Wolfgang Wünsch, Dechant des Mühlbacher Kirchenbezirks, würdigt in seiner Andacht die Initiative der Leitstelle Kirchenburgen
Grußwort zum Neujahrsempfang 5.01.2010
Von Landeskirchenkurator Prof. Friedrich Philippi
Hochwürdiger Herr Bischof, verehrte Frau Bischof, verehrte Gäste!
Der Neujahrsempfang unseres Bischofs ist nun seit Jahren zur Tradition geworden. Zu dieser Tradition gehört auch ein Wort des Landeskirchenkurators. Dieser Tradition entspreche ich gerne, um unserem Herrn Bischof die besten Wünsche zum Neuen Jahr von Seiten mehrerer Einrichtungen unserer Kirche zu überbringen.
Ich wünsche Ihnen im Namen des Landeskonsistoriums für das Neue Jahr, das auch auf Ihrem Lebensweg eine weitere Stufe mit sich bringen wird, vor allem Gesundheit, weiterhin Schaffenskraft und Gottes Segen zu all Ihrem Tun!
Diese guten Wünsche darf ich auch im Namen Ihrer engsten Mitarbeiter in diesem Haus und der ihm verwaltungsmäßig zugeordneten Einrichtungen aussprechen, im Namen aller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, des Hauptanwaltes und der Kanzlei des Landeskonsistoriums mit all ihren Abteilungen, der Leitstelle Kirchenburgen, der Frauenarbeit unserer Kirche, des Schülerwohnheimes, des Teutsch-Hauses, des Altenwohnheimes in Schweischer und der kirchlichen Erholungsheime in Michelsberg und Wolkendorf.
Als Landeskirchenkurator überbringe ich Ihnen auch die Segenswünsche der Verantwortungsträger (Kuratoren und Ansprechpersonen) all unserer 247 Kirchengemeinden und der sie betreuenden rund 40 Pfarrer. Schon diese zwei Zahlen lassen erkennen, dass unsere Kirche eine extreme Diasporasituation zu bewältigen hat. Von den insgesamt 247 Kirchengemeinden wohnt in rund 220 Gemeinden kein Pfarrer mehr. Dadurch hat sich sowohl die Stellung des Pfarrers als auch die des Kurators wesentlich geändert. Wenn bisher über Jahrhunderte hinweg der evangelische Pfarrer die Identifikationsfigur der Gemeinde war, ist das in den letzten Jahren zusehends mehr der Kurator oder die Kuratorin geworden, wenn es diese überhaupt noch gibt. Die übliche Frage „Wer ist bei euch Pfarrer?“ wird immer häufiger ersetzt durch die Frage „Wer ist bei euch Kurator?“. Nur durch die Überalterung unserer Gemeindeglieder in den Dörfern ist es möglich, dass Kuratoren heute zum Teil das biblische Alter des 90. Psalmes erreichen.
Einige von diesen, Jubilare des vergangenen Jahres, möchte ich hier vorstellen. Denn die Segenswünsche für unseren Herrn Bischof kommen auch von ihnen. Es sind das:
Aus Rauthal: Kurator Johann Wellmann, 80 Jahre

- Zehn Tage vor seinem 80.Geburtstag starb seine Frau, zwei Wochen danach nahmen ihn seine Kinder für immer nach Deutschland mit.
Aus Nussbach: Kurator Horst Leonhardt, 70 Jahre

- Kurator Leonhardt hat so wie andere Kuratoren unter anderem auch die Sorge um den Friedhof. Der Friedhof in Nussbach (im Bild) ist einer der ganz wenigen nach der Auswanderung nicht abgedeckten (zubetonierten) Friedhöfe.
Aus Reussen: Kuratorin Katharina Banciu, 70 Jahre

- Die Sicherung der Kirchen und Pfarrhäuser vor Einbrüchen konnte auch in Reussen nur durch massive Eisengitter (im Bild) gemacht werden und beschäftigt viele Kuratoren.
Aus Niedereidisch: Kurator Kasper Thomas, 75 Jahre

- Kurator Thomas identifiziert sich mit seiner Kirche und sorgt für sie wie für sein eigenes Haus: "Der Sturm hat mir vom Kirchendach einige Ziegeln weggeblasen." Die hat er dann selber ersetzt.
Aus Peschendorf: Kuratorin Katharina Wulkesch, 75 Jahre

- Auch die Sorge um die richtige Verwaltung des Kirchenwaldes bewegt manch einen Kurator. Über den Diebstahl des vom Kirchenwaldverein geernteten aber noch nicht abtransportierten Holzes kann Frau Kurator Wulkesch mehr erzählen.
Aus Weilau: Kurator Bela Farkas, 70 Jahre

- Kurator Farkas hält die selbstständige Gemeinde so gut es geht zusammen. Die nicht Kirchenbeitrag zahlenden Mitglieder bereiten ihm Sorge. Ebenso wie der vom Holzwurm befallene Dachstuhl unserer Kirche. Wenn es bei der Deckung der Materialkosten Hilfe gäbe, könnten seine Gemeindeglieder vieles in freiwilligem Arbeitseinsatz selbst machen.
Aus Seiburg: Kurator Martin Meynd, 70 Jahre

- Kurator Meynd sorgt vorbildlich für die Instandhaltung der Kirche. Er weiß, dass man dabei nicht warten darf, bis größere Schäden auftreten und legt dabei mit seinen Gemeindegliedern selbst Hand an.
Aus Petersdorf/ Marktschelken: Kurator Andreas Dörr, 80 Jahre

- Kurator Dörr hält das kleine helle Kirchlein "am Ende der Welt" stets sauber, so dass darin jederzeit Gottesdienst gefeiert werden könnte. Er ist dankbar für die regelmäßig einmal im Monat stattfindenden Gottesdienste.
Aus Marpod: Kurator Johann Kessler, 80 Jahre

- Kurator Kessler hat mit Hilfe der HOG vor einigen Jahren im Kirche im Inneren renovieren lassen und noch im letzten Jahr das Dach des Pfarrhauses in Ordnung gebracht. Er hat es mit Mühe geschafft, nach vielen Jahren im Kuratorenamt einen Nachfolger zu finden.
Aus Hermannstadt: Kurator Günther Glanz, 80 Jahre

- Kurator Glanz hat sich trotz seines Alters bis zu den kirchlichen Wahlen im vergangenen Herbst mit seinem Fachwissen und seiner ganzen Arbeitskraft für die Belange der größten Gemeinde der Landeskirche eingesetzt und wird das als Presbyter auch weiter tun.
Aus Kleinschelken: Kurator Martin Draser, 80 Jahre

- Kurator Draser sorgt trotz seines Alters vorbildlich für die schöne Kirchenburg und war auch nach den letzten Wahlen (in Ermangelung eines jüngeren Nachfolgers) bereit, das Kuratorenamt weiter auszuüben.
Aus Marienburg/ Schäßburg: Kuratorin Hedda Reuss Vlad, 85 Jahre

- Kuratorin Reuss Vlad ist wahrscheinlich die älteste aktive Kuratorin. In der Kirche in Marienburg ließ sie die Gedenktafel für die Opfer des II. Weltkrieges (im Bild) anbringen und ist derzeit dabei, ein Heimatbuch zusammenzustellen.
Aus Obereidisch: Kuratorin Gerda Lassel, 64 Jahre

- Kuratorin Lassel sorgt auch in dieser entlegenen Gemeinde für die Aufrechterhaltung der kirchlichen Bräuche, zum Beispiel der Feier des Erntedankfestes (im Bild). Sie weiß aus der Zeit der Hilfsgüter zu berichten: "Was man so kriegt, das fließt zwischen den Fingern durch, das kann man nicht richtig schätzen, was man sich selbst erarbeitet, das trägt Frucht."
Wenn auch die Situationen in all diesen Gemeinden sehr verschieden sind, so haben diese Kuratoren doch vieles gemeinsam: ihr Gottvertrauen und ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz für ihre Gemeinden, ebenso wie ihre Dankbarkeit dafür, dass von unserer Kirche, von unserem Herrn Bischof, immer noch Lösungen für ihre geistliche Betreuung gefunden wurden. Dafür darf ich im Namen aller, Ihnen Hochwürdiger Herr Bischof, Dank sagen und Gottes Segen für das Neue Jahr wünschen!
Ich schließe mit einem Hausspruch aus Großlasseln, der von diesem Gottvertrauen spricht und uns allen im Neuen Jahr zur Richtschnur werden kann:
Gott ist und bleibt der Wundermann, der viel aus wenig machen kann.
Vertrau auf Gott in allen Sachen und hoff auf ihn, er wird’s wohl machen.
Prof. Friedrich Philippi, Landeskirchenkurator der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien








