Erlebnis Jungscharlager:

             


Die Kinder kommen voller Erwartung in Holzmengen an. Im Koffer eine Stola oder Tunica, ein römisches Gewand. Der Eingang ist von Kartonsäulen umrahmt, darüber liest man „Prätorium“. Eine Mitarbeiterin, wie alle Mitarbeiter schon in der röm. Stola gekleidet, empfängt die Kinder, teilt sie in eine Kohorte
ein und zeigt ihnen die Mensa, wo sich alle zum Abendessen treffen werden.

 
                 
       
                 
        Es scheint als ob man in eine andere Welt eintaucht und alles selbst erlebt. Am nächsten Tag bei der täglichen Morgenveranstaltung sitzen zwei Männer auf der Bühne, an den Füßen festgekettet, im Hintergrund eine Wand mit vergittertem Fenster. Sie singen ein Loblied. Später redet man darüber in den Kohorten. Viele Fragen werden gestellt: „Warum haben die Männer gesungen, obwohl sie angekettet waren?“ Die Centurios (Mitarbeiter) haben Gelegenheit zu erklären was Paulus und Silas in dieser Situation Hoffnung gab.        
           
                 
   
               
  Am 2. Tag sammeln sich alle Legionen zum Wettstreit der Legionen. Es gibt ein Wagenrennen, bei dem aus jeder Kohorte ein Legionär antritt, auf einem Sack stehend gezogen durch zwei Legionäre. Welcher Wagen ist der schnellste? Man schießt mit Katapulten, die am Tag zuvor in den Workshops hergestellt wurden, den Marsch im Gleichschritt legt man mit zusammengebundenen Beinen hinter sich.  
                 
  Nach 10 Tagen fahren die Kinder müde aber froh nach Hause. Viele Freundschaften sind entstanden, einige davon werden dauerhafte Brieffreundschaften