Vorbereitungstreffen für den Jugendtag in Kleinschelken


 

      Vom 6. bis 8. April fand in Kleinschelken/Seica Mica das Vorbereitungstreffen für die Mitarbeiter des Jugendtages statt.
Am Freitagnachmittag trudelten die Busse und Autos aus Herrmanstadt, Kronstadt, Mediasch, Malmkrog, Schäßburg, Secuieni und Mühlbach/Sebes fröhlich in den Hof der dortigen Schule ein. Es gab eine große Wiedersehensfreude, bevor die Vorstellungsrunde begann. Wir wurden vom Bürgermeister Blesch und Kurator Draser herzlich begrüßt und haben uns der Reihe nach vorgestellt. Später haben die Mitglieder des Vorbereitungs-Teams den geplanten Ablauf des Jugendtages und die anstehenden Aufgaben für uns Mitarbeiter vorgestellt.
Am nächsten Vormittag hat sich jeder für verschiedene Dienste beim Jugendtag gemeldet (Dekoration, Saubermachen, Ordnung, Technik usw.). In diesen Teams wurde dann konkret geplant und vorbereitet. Kein Wunder, daß es nach den Runden nach verbranntem Gehirn roch. Es roch aber auch nach frischer Farbe, denn einige von uns haben große Banner gemalt. Die sollen vom Kirchturm aus alle Teilnehmer des Jugendtages begrüßen. Nach vielen Bemühungen, Besprechungen, Planungen und Diskussionen waren alle Mitarbeiter in den Jugendtagsdiensten und Teams in ihre Aufgaben eingewiesen. Am Ende des Tages waren alle zufrieden.
Es gab jeden Abend eine Andacht in der schönen evangelischen Kirche, die von einer alten Mauer umringt ist. Natürlich haben die Spiele in der Nacht nicht gefehlt. Nachdem das Programm zu Ende war, gab es noch reichlich muntere Mitarbeiter, die nicht schlafengehen wollten. Es wurde „UNO“ und „Nacht in Palermo“ gespielt. Wer sportlicher war, konnte im großen Saal Bedminton spielen und es wurde sogar in der Dunkelheit Verstecken gespielt. Nachdem sich alle ausgetobt haben, ging man endlich ins Bett.
Am Donnerstagmorgen haben wir noch ein wenig geplant. Wir wurden noch einmal an unsere Aufgaben bis zum Jugendtag erinnert: Teilnehmer einladen, in unseren Gemeinden über den Jugendtag informieren und für ein gutes Gelingen des Jugendtages beten. Dann war Zeit zum Aufräumen. Alle waren fleißig und die Schule sah nach dem Putzen fast wie neu aus. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Hause. In einem Monat wird es dann ernst - dann findet der 7. Evangelische Jugendtag statt.

Eva Hampel-Binder