Evangelische Kirchengemeinde A.B. Hermannstadt

 

Kinderkreuzweg 2010

Am Vortag des Gründonnerstag versammelten sich eine Gruppe von 21 Kindern aller Altersstufen und einige Erwachsene in der Johanneskirche, die zum ersten Mal in diesem Jahr wieder benutzt wurde. Die Sonne schien herein, als Pfarrer Klaus Untch und sein reformierter Kollege Pfarrer Varro in drei Sprachen alle, die gekommen waren, begrüßten. Die erste Station des gemeinsamen Weges war gleich anschließend eine Theaterszene, wo man ganz real sehen konnte, wie Jesus seinen Jüngern die Füße wusch. Nur der hitzköpfige Petrus wollte das zuerst nicht zulassen, während er dann forderte, dass sein Herr ihm auch gleich Gesicht und Hände waschen sollte. Aber er musste sich auch mit den Füßen begnügen. Nach einem Gebet und einem Lied trippelten dann viele kleine und ein paar größere Füße hinter dem vorangetragenen Kreuz in Richtung evangelisches Schülerheim. Dort hörten, sahen und schmeckten Kinder und Erwachsene die Bedeutung des Abendmahles. Das Lied konnten wir nun schon, so wurde es zur Abwechslung auch in rumänischer Sprache gesungen. Die nächste Station, die reformierte Kirche, lag nicht weit. Dort sprach Pfarrer Sandor Varro zum Thema Gethsemane. Eilig, auf Grund der zusammengekommenen Verspätung, machte sich die Gruppe danach auf zur römisch-katholischen Kirche. Stadtpfarrer Oskar Raicea erklärte verschiedene Stationen des Kreuzweges, wie man ihn in vielen katholischen Kirchen findet. Durch die Öffnung zwischen Bürgermeisteramt und katholischem Kirchengebäude wanderte die kleine Schar hinter ihren wechselnden Kreuzträgern nun in Richtung evangelischer Stadtpfarrkirche. Dort angekommen war nun die Überraschung groß: Die Kirche war nämlich verschlossen! Aber der Küster kam sogleich mit seinem großen Schlüsselbund und öffnete. Auf Grund der einen oder anderen Verspätung, hatte er bereits wieder zugeschlossenen, als wir endlich vor dem Tor standen. Das Ende und das Ziel des Leidensweges war erreicht: Die letzte Station hatte die Kreuzigung zum Thema. Ein Nagelkreuz wurde mit Hammerschlägen auf einem Holz aufgerichtet. Und alle konnten sehen, dass man den Querbalken des Kreuzes so verschieben konnte, dass ein L für Liebe daraus wurde. Pfarrer Untch beschloss den gemeinsamen Weg mit einem Ausblick auf Ostern. Als kleinen Vorgeschmack darauf gab es kleine Geschenke. Jedes Kind bekam ein kleines Nagelkreuz und ein Osterbild zum Zusammensetzen als eine Art Erinnerungshilfe an das Gehörte und Erlebte. Mit dem Segen Gottes und einem hoffentlich auf Ostern eingestimmten Herz zerstreuten sich die kleinen und großen Teilnehmer. Und die warme Frühlingsluft nach der doch eher kühlen Kirche schien es schon zu verheißen: Es wird Ostern!


Kinderbibeltage: Gottes wunderbare Schöpfung

Gottes wunderbare Schöpfung - wie sind wir in das Gotteslob der ganzen Natur eingebungen? Das bedachten Kinder unserer Gemeinde in den Herbstferien im Stadtpfarrhaus und drum herum am Huetplatz unter der Anregung des Kindergottesdienst-Teams.



Kinderbibelwoche "Elia-Leben aus Gottes Quellen"

25 Kinder der Klassen I – IV, teils Mitglieder unserer Kirchengemeinde Elia, teils Gäste aus den deutschen Abteilungen der Allgemeinschulen Nr. 2, 4 und 6 aus Hermannstadt, waren begeisterte Teilnehmer an der Kinderbibelwoche, die vom 28. – 30. November im Gemeinderaum der Evangelischen Kirchengemeinde stattfand. Die Gestalt des Elia, eines Propheten Gottes, hat Kinder und Betreuer – Dorothea Binder, Eli Wiszt, Ramona Untch, Marianne Klein, Theodora Vonica, Anna Dittner und Pfarrer Klaus Martin Untch - begleitet. Biblische Szenen wurden nachgespielt, um Höhen und Tiefen eines Lebens in Gottes Auftrag zu veranschaulichen. Fleissige Hände bastelten aus Papier, Pappe und Tonerde Collagen, Papierblumen, Gefäße u.v.a.m. Gebet und gemeinsames Singen umrahmten die miteinander verbrachte Zeit (sechs Stunden pro Tag, einschliesslich Mittagessen in der Kantine des Landeskonsistoriums). Besondern Spaß bereiteten auch die Spiele im Freien, aber auch die Kennenlernspiele im Anschluss an die kurzen Morgenandachten.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Kinderbibelwoche!

 

 

LJMK in Pruden bei Schäßburg

LJMK Mitarbeiter in Pruden

Am Wochenende vom 26.09-28.09.2008 trafen sich in Pruden ca. 30 jugendliche Mitarbeiter der evangelischen Kirche. Sie werden sich jetzt sicherlich denken, dass es nur um Spass und Party ging, doch da muss ich Sie leider enttäuschen: an diesem Wochenende waren die 30 Anwesenden wirklich auf ihre Arbeit konzentriert. Zweck und Sinn dieses Treffens war es einen Rückblick auf den vergangenen Sommer zu werfen, darüber zu diskutieren und natürlich das Geschehene zu "bewerten". Das war für die fleissigen Mittarbeiter natürlich kein Problem, weil alle mitgemacht und mitgedacht haben. Natürlich waren die Projekte des letzten Sommers ein sehr wichtiges Thema für uns, doch es gab auch viele andere, interessante Sachen die wir gemacht haben: Der Spruch welcher uns am Wochenende begleitet hat war die Jahreslosung 2008 (Jesus Christus spricht: "Ich lebe und ihr sollt auch leben," Joh.14,19). Mit diesem Spruch als Anhaltspunkt haben wir, Jugendliche und Erwachsene,einen Jugendgottesdienst gestaltet. Von der Predigt anfangen bis zum Gesang, Anspiel, Gebet und Dekoration der Kirche haben wir alles als Gemeindschaft zusammen durchdacht und gestaltet. Das ist aber immer noch nicht alles was wir an diesen paar Tagen gemacht haben: wir haben Gruppenarbeiten gemacht, Andachten gehalten, uns über die Aussichten fürs nächste Jahr unterhalten und als letzten Punkt das Heilige Abendmahl in der Prudener Kirche gefeiert.

Ob 14,16,18 oder 80, es zählt nicht wie alt wir sind, es zählt nur, dass uns die Jugendarbeit Spass macht und dass wir durch den Glauben an Gott dazu fähig sind als Gemeindschaft etwas zu bewegen und zu schaffen.

 

 

Andrea Barbosa

 

 

Jugendbegegnung über Grenzen hinweg

Holzmengen

Zwei Wochen lang haben Jugendliche aus unserer Gemeinde mit Gleichaltrigen aus Klagenfurt zusammenverbracht. Es ging darum sich besser kennenzulernen und einen Einblick in die jeweiligen Kulturen zu kriegen. In Holzmengen war der ideale Rahmen für das Zusammenleben der zwei Gruppen vorhanden. Den Jugendlichen wurde eine historische Einführung der Siebenbürger Sachsen und der Evangelischen Kirche gegeben. Aber auch über die Situation der protestantischen Minderheit aus Österreich haben wir näheres erfahren. Sehr interessant waren die Gespräche der Jugendlichen mit Gemeindeglieder aus der Diaspora, aber auch Hermannstadt. So konnte ein direkter Kontakt zwischen den beiden Kulturen entstehen. Viele spannende Geschichten wurden von den österreichischen Gästen aus diesen Familien mitgenommen.

Putzaktion in der Schellenberger Kirche

Wir durften alle zusammen die Kirche aus Schellenberg, die seit Jahren nicht mehr benutzt wird, wieder auf Vordermann bringen. Nach einem harten Arbeitstag ist man als Belohnung nach Salzburg gefahren. Dort hat jeder im Wasser geplantscht und die hohe Salzkonzentration der Seen genossen. Natürlich hat die Gruppe auch die Stadt besucht und einige Sehenswürdigkeiten.

Von Rasinari nach Michelsberg
Ausstellung in der Stadtpfarrkirche

Sehr schön war auch die Wanderung von Rasinari nach Michelsberg über Felder und Hügel. Es wurde viel fotografiert und über Land und Leute erzählt. Nach einer deftigen Mahlzeit in Michelsberg ist man wieder nach Holzmengen gefahren, wo man am Abend, wie jeden Abend, einen Tagesrüblick mit Fotos und Diskussionen hatte. Entspannend für Leib und Seele waren die täglichen Abendandachten mit Lieder, Wort und gebet in der Holzmenger Kirchenburg. Unter der Leitung vom berühmten Hermannstädter Karikaturisten Rudi Schmückle hat man Eindrücke aus der Kirchenburg Holzmengen aufs Papier mit Bleistift und Pinsel gezeichnet. Die Werke dieses Kunsttags können immer noch in der Hermannstäder Kirche am Holzgerüst bewundern.

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