Veranstaltungen und Rundbrief

Vertreterinnenversammlung 2018 in Heltau

Die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien tagt in Heltau

Am Samstag, den 10. März d.J., tagte die Vertreterinnenversammlung der Frauenarbeit in Heltau. 29 Frauen aus 12 Ortschaften unserer Landeskirche folgten der Einladung der Vorstandsfrauen und vertraten alle kirchlichen Bezirke in der jährlichen Vertreterinnenversammlung.

Der Tag begann mit einer herzlichen Begrüßung im Kultursalon und einem gemeinsamen Frühstück, vorbereitet von den Heltauer Gastgeberinnen. Pfarrerin Bettina Kenst hielt eine Andacht und Architekt Lutz Connert (Presbyter in Mediasch) ein fachmännisches Referat zum Thema des Tages „Brücken“. Beide gaben Impulse für die anschließenden Gruppenarbeiten. Da Kreuz und Regenbogen beide symbolische Brücken zwischen Mensch und Gott sind, konnte sich jede Teilnehmerin ein Kreuzchen als Kettenanhänger oder Brosche aus Fimo basteln und als Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen. Kirchenmusikerin Edith H. Toth aus Mediasch und Gemeindeschwester Rosina Ruopp aus Heltau begleiteten an Klavier und Gitarre den musikalischen Teil der Veranstaltung. Diesem erbaulichen Teil folgten die Rechenschaftsberichte der Vorsitzenden Dr. Sunhild Galter und der Geschäftsführerin Margit Kézdi in Worten, Zahlen und Bildern über die reichen und breitgefächerten Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Die Frauenarbeit der EKR ist ein kirchliches Werk ohne Rechtsperson und wird finanziell von der Kirchenleitung und vielen einzelnen Spenden unterstützt. Ihre Ziele sind Gemeinschaft fördern, Anliegen von Frauen hör- und sichtbar machen und Frauen im Glauben stärken und ihre Gaben fördern. Als Werk der Kirche nimmt die Frauenarbeit Aufgaben in Kirche, Ökumene und Alltag wahr, bildet ein Dach, unter dem sich Frauen vernetzen können, fördert Gemeinschaft zwischen Generationen und Konfessionen und organisiert Veranstaltungen und viele Fortbildungsseminare für und mit Frauen. Die Geschäftsstelle hat zwei Büros: eines im Bischofshaus in Hermannstadt und eine Zweigstelle im Heltauer Pfarrhaus. Deshalb hielt der Vorstand nach der Vertreterinnenversammlung eine der regulären Sitzungen im Pfarrhaus ab. Die von näher oder weiterem angereisten Frauen konnten derweil eine Kirchenführung mit Stadtpfarrer Kézdi und ein kleines Orgelintermezzo der Organistin Zsuzsanna Molnar genießen.

Der Wunsch nach Gemeinschaft, der Bedarf nach Gespräch, die Sehnsucht nach geistlicher Stärkung verzögerten das Programm. Gerne hätten alle noch mehr Zeit miteinander verbracht. Das Ambiente der Kirchenburg, die Herzlichkeit der Gastgeberinnen, die professionelle und gute Vorbereitung der Vorstandsfrauen, die leckere Verwöhnung der Handarbeitskreisfrauen aus Heltau in Form von Speis und Trank, sowie das sonnige, milde Frühlingswetter trugen allesamt dazu bei, dass dieser Samstag ein Erfolg war und eine stärkende und schöne Erinnerung bleibt.  

 

 

 

Stand im Bischofshaus

Während den "Offenen Tagen im Bischofshaus", am 4. und 5. August 2017, bot die Frauenarbeit einen Verkaufsstand im Hof an, der viele schöne Begegnungen und Gespräche ermöglichte. Dank der materiellen Spenden der Vorstandsfrauen, der Frauenkreise aus Heltau, Kronstadt, Malmkrog, Mediasch, Neppendorf, Zeiden und zweier Mitarbeiterinnen aus Schäßburg, enthielt der Stand ein breitgefächertes und buntes Angebot und erbrachte Einnahmen für die Durchführung von zwei Veranstaltungen. Den Mitarbeiterinnen, den Spenderinnen und allen BesucherInnen sei auch hiermit herzlichst gedankt!

Fotos: Stefan Bichler  

 

 

Evangelische Frauen - Gelebte Geschichte im Wandel der Zeiten

2017 begehen wir das 500-jährige Reformationsjubiläum. Aus diesem Anlass hat sich die Frauenarbeit der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien mit der Herausgabe eines immerwährenden Kalenders einen schon lange gehegten Wunsch erfüllt: Exemplarisch auf die vielen starken, aktiven Frauen hinzuweisen, die, vom Glauben getragen, seit der Reformation ihre Kraft, ihre Geduld, ihr Können und Wissen in den Dienst der Gemeinschaft und der Kirche gestellt haben.

Sicher hat es zu allen Zeiten solche Frauen gegeben. Aber aus vorreformatorischen Zeiten fehlen belegte Informationen. Wir möchten zeigen, dass dieser Einsatz ohne Unterbrechung weiterging, weitergeht und weitergehen wird.

Deshalb sind die in diesem Kalender enthaltenen Frauenporträts ein bunter Strauß aus mehreren Lebens- und Einsatzbereichen und aus mehrerern Jahrhunderten bis hin zu Gegenwart.

Der Umfang eines Kalenders ist begrenzt. Das heißt, dass jede der vorgestellten Frauen nicht nur für sich steht, sondern stellvertretend für viele andere!

Unser Dank gilt der Leitung der EKR, die sich von unserem Vorhaben freundlicherweise hat begeitern lassen und freundlicherweise die Herstellungskosten übernommen hat!

Im Namen des Vorstandes, Dr. Sunhild Galter

Der Kalender kann in der Geschäftsstelle der Frauenarbeit und im Kassenamt des Landeskonsistoriums für eine Spende erworben werden.